
CILA - Construction Innovation Laboratory
Wettbewerbsteilnahme
Der Entwurf entwickelt den Neubau des CIL(A) als prägnanten Baustein innerhalb des bestehenden BOKU-Campus. Durch die bewusste Positionierung des kompakten Baukörpers an der nördlichen Grundstücksgrenze entsteht im Süden ein großzügiger, zusammenhängender Freiraum, der den Campus zur Peter-Jordan-Straße öffnet und eine neue Adresse für Forschung, Begegnung und universitäres Leben schafft. Die Anlieferung wird konsequent auf die Nordseite verlagert, wodurch der zentrale Campusbereich weitgehend frei von motorisiertem Verkehr bleibt.
Konstruktiv verbindet das Projekt einen massiven Stahlbetonsockel mit einem mehrgeschossigen Holzbau. Ein zentraler Stahlbetonkern übernimmt Erschließung und Aussteifung, während ein regelmäßiges Holzskelett die Tragstruktur des Gebäudes bildet. Das konstruktive Raster bleibt in der Fassade sichtbar und prägt den klaren, ruhigen architektonischen Ausdruck des Neubaus.
Ein wesentliches Element des Entwurfs ist die neue Nord-Süd-Verbindung für Fuß- und Radverkehr. Sie verknüpft Hartäckerstraße und Peter-Jordan-Straße und macht den Campus stärker durchlässig. Das Roboterlabor orientiert sich mit großzügiger Verglasung zum südlichen Vorplatz und macht Forschung und technologische Entwicklung auch nach außen sichtbar. Eine in die Topografie integrierte Rampenanlage sowie eine großzügige Stufenlandschaft schaffen barrierefreie Übergänge und zugleich neue Orte für Aufenthalt, Lernen und Veranstaltungen.
Der Freiraum wird dabei als wesentlicher Bestandteil des architektonischen Konzepts verstanden. Bestehende Großbäume werden weitgehend erhalten, versiegelte Flächen reduziert und zu einer parkartigen Landschaft weiterentwickelt. Aufenthaltsbereiche, Rückzugsorte, Biodiversitätsflächen und die zentrale Freilufttribüne verbinden Landschaft, Erschließung und Campusleben zu einem zusammenhängenden Ganzen.
Renderings mit Unterstützung von KI erzeugt. Aufbereitung der Modellfotos und Wettbewerbsgrafik mit KI aufbereitet.







